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Kath. Kirchengemeinde St. Marien Brake
Gemeindeteil Brake | Gemeindeteil Elsfleth

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 Rund um das Kirchengebäude

 

 

 

Das Gotteshaus

Kirche mit Pfarrheim

 

Das Anker-Kreuz

Anker auf dem Turm der Sankt Marien Kirche

 

Die Glocken

Glocken der Sankt Marien Kirche

 

Die Fenster

Seitenfenster der Sankt Marien Kirche

 

Die Orgel

Walker-Orgel der Sankt Marien Kirche

 

Der Chorraum

Mosaik im Chorraum der Sankt Marien Kirche

 

 

 

 Das Gotteshaus

Willkommen in der St. Marien-Kirche zu Brake.
Wegen des auf der Turmspitze angebrachten, weit ins Land sichtbaren Ankers wird sie auch als die "Anker-Kirche" bezeichnet.

 

St. Marien Kirche in Brake

 

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Erbaut ist unsere jetzige Pfarrkirche in den Jahren 1962 bis 1963.
Sie bietet etwa 350 Sitzplätze, die, insbesondere zu den hohen kirchlichen Festen, kaum ausreichend sind.

Der Kirchturm hat eine Höhe von 43m. Das darauf befindliche Anker-Kreuz misst 15m.

Eckdaten des Kirchenbaus:

     1962
 21. Februar :  Beginn der Bauarbeiten
 bis Pfingsten :  Fertigstellung des Unterbaus
 Gründungsarbeiten:
 97 Pfähle 18m tief gerammt
 Bodenplatte für den Turm:
 120cm dick aus Stahlbeton
 ab Pfingsten :  Beginn der Maurer- und Betonarbeiten
 Es wird holländischer Klinker verarbeitet
 22. August :  Grundsteinlegung
 Weihnachten :  Die Maurer- und Betonarbeiten
 werden beendet
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     1963
 kurz nach Neujahr :  Die Eisenkonstruktion des Dachgerüstes
 wird über dem Mauerwerk angebracht
 2. April :  Richtfest
 nach dem Richtfest :  Fortsetzen des Hochmauerns
 des Kirchturms auf 43m.
 Errichtung des Nebengebäudes
 (eine kleine Kapelle, zwei Sakristeien,
 ein Abstellraum, Toiletten,
 im Obergeschoss zwei große Jugendräume)
 8. November :  Die vier Glocken werden in
 Gescher/Westfalen gegossen
 17. November :  Glockenweihe
 Größte Glocke:
 geweiht dem hl. Bischof Ludger,
 (Gewicht 2 Tonnen)
 2. Glocke: geweiht Papst Pius X.
 3. Glocke: geweiht hl. Bernhard
 4. Glocke: geweiht der Muttergottes
 8. Dezember :  Benedizierung und Freigabe zum
 Gottesdienst durch Offizial Grafenhorst
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     1964
 23. August :  Konsekration des Neubaus der
 St.-Marien-Kirche
 durch Diözesanbischof Dr. Josef Höffner
     
     1965
 Pfingsten :  Das 15m hohe Ankerkreuz wird
 auf dem Kirchturm angebracht

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 Das Anker-Kreuz

 

Turm-Anker der St. Marien Kirche in Brake

 

Das Anker-Kreuz unserer Kirche, hergestellt von der Firma Fritz Böning, Brake,
wurde in der Pfingstwoche 1965 auf den Turm gesetzt.

Es misst eine Höhe von 15m und hat ein Gewicht von ca. 6,5 Tonnen.
Die Ankerhaken sind so angeordnet, dass, egal aus welcher Richtung das Anker-Kreuz betrachtet wird, immer die vollständige Form eines Ankers sichtbar ist.


Der Anker, mittlerweile ein denkmalgeschütztes Wahrzeichen von Brake, ist ein urchristliches Symbol für die christliche Hoffnung. Im Hebräerbrief heißt es: "In ihr (Hoffnung auf Gottes Verheißung) haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere (des Tempels) hinter dem Vorhang; dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen." (Hebr. 6,19). In den Katakomben wird der Anker oft mit dem Kreuz und mit Fischen verbunden, Zeichen für den auferstandenen Christus.

Das Kreuz auf der Weltkugel und dem Anker zeigt, dass im Kreuzestod Jesu die ganze Welt gerettet und erlöst worden ist. Die Strahlen an der Weltkugel und der angestrahlte Anker möchten diese Botschaft in die Welt hinaustragen. Die Weltkugel erinnert auch an eine Seemine und möchte wohl die "Sprengkraft" des Christentums verdeutlichen.

So ist unser Kirchenschiff am Strom der Weser vor Anker gegangen. Auch wir sind aufgerufen, uns festzumachen, zu verankern in der Kirche, in Gott. Fest verankert im Glauben an Gott kann auch unsere Gemeinde im hohen Wellengang des Lebens Halt finden, Trost und Hoffnung spüren.

Karl-Heinz Vorwerk

 

 

Übrigens, das Anker-Kreuz findet sich, etwas stilisiert dargestellt, auch in der Kopfzeile unserer Internetseiten wieder.

Die Farbgebung in WEISS, GRÜN und ROT ist dabei nicht rein zufällig gewählt. Sie erklärt sich wie folgt -
WEISS - Farbe des Glaubens
GRÜN - Farbe der Hoffnung
ROT - Farbe der Liebe.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; / doch am größten unter ihnen ist die Liebe. (1. Brief an die Korinther 13,13).

Nach christlicher Lehre ergeben sich alle anderen Regeln und Gesetze des Glaubens durch diese drei Prinzipien.

 

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 Die Glocken

 

Glocken der St. Marien Kirche in Brake

 

Bei einer großen Kirche darf auch ein schönes Glockengeläut nicht fehlen.
Gefertigt wurden die vier Glocken bei der Firma Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher / Westfalen.


Am 8. November 1963 wurden die Glocken in Gescher gegossen - ein großes Erlebnis für Pfarrer Böhmer und einige Gemeindemitglieder, die Zeugen dieses Ereignisses sein konnten. Am 17. November nahm Pfarrer Böhmer die Weihe der im Turm aufgestellten Glocken vor, während Pfarrer Kühling aus Rodenkirchen die Festansprache hielt.

"Die größte Glocke, sie wiegt 2 Tonnen, ist dem hI. Bischof Ludger, die zweite Papst Pius X., die dritte dem hl. Bernhard und die vierte der Muttergottes geweiht" (Chronik).

 

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 Die Kirchenfenster

 

 Fenster der St. Marien Kirche in Brake

 

Die kostbaren bleiverglasten Fenster, die von der Cloppenburger Firma Bekker nach Entwürfen des münsteraner Künstlers Espeter ausgeführt wurden, dürfen ohne Übertreibung als gelungenes Kunstwerk bezeichnet werden.
Als Motive sind Szenen aus dem Neuen Testament gewählt.


Die Reihenfolge der nachfolgenden Aufzählung der Bilder entspricht dem Vorfinden in der Kirche, mit dem Blick zum Altar.
Von rechts beginnend im Uhrzeigersinn.


 

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 Die Orgel

 

Walker-Orgel

 

Historie der Walker-Orgel
(1865 - 2004)

Erbaut wurde diese Orgel während der victorianischen Orgelbauperiode 1865 durch den namhaften englischen Orgelbauer Joseph William Walker für die Meopham Church in Kent. Die Orgel ist sein 769stes Werk.

Da die Kirchengemeinde in England in finanzielle Schwierigkeiten kam, verkaufte sie die Orgel Ende der 90er Jahre an den holländischen Orgelrestaurator F. R. Feenstra aus Grootegast nahe Groningen in den Niederlanden.

Im Jahre 2003 wurde der Kirchengemeinde St. Marien in Brake die Orgel angeboten.
Der Förderverein "Pfeifenorgel St. Marien Brake e.V." empfahl unter Beteiligung des Orgelsachverständigen Stefan Decker/Vechta den Kauf dieses Instrumentes, welches ein unverfälschtes Zeugnis romantischer englischer Orgelbaukunst darstellt.

Im Frühjahr 2004 erfolgte durch die Kirchengemeinde St. Marien der schriftliche Auftrag an die Firma F. R. Feenstra, die Orgel zu restaurieren.

Im April begann diese mit ihrer Arbeit. Teile, die dem natürlichen Verschleiß unterworfen waren, wie Leder, Messingdrähte, Federn usw. wurden ersetzt, alle weiteren Teile fachgerecht restauriert. Da nur ein 16-Fuß Bourdon im Bass vorhanden war, wurde ein zusätzliches Register im Bass (16-Fuß Trombone) eingefügt.

Am 7. November 2004 begann der Aufbau der Walker-Orgel in der St. Marien-Kirche Brake.
Viele Helfer waren vor Ort, um die Einzelteile der Orgel auf die 6m hohe Kirchenempore zu bringen.

Für ein besseres Raum- und Klangbild wurde die Orgel auf ein 50 cm hohes zuvor erbautes Holzpodest gestellt.

Die Arbeiten wurden am 18.11.2004 beendet und die Orgel durch den Orgelsachverständigen Stefan Decker begutachtet und abgenommen.

Am 27.11.2004 wurde in der katholischen Kirchengemeinde St. Marien eine wertvolle historische Pfeifenorgel in einer feierlichen Messe eingeweiht.



Disposition der Pfeifenorgel
(J. W. Walker 1865, opus 769)

Great C - g3 (Hauptwerk)

Double Diapason  16 ft. (44), Holz gedackt
Open Diapason  8 ft. C -e im Prospekt
Stopped Diapason  8 ft. (56) Holz gedackt
Principal  4 ft. -
Flute  4 ft. Holz gedackt
Fifteenth  2 ft. (Oktave)
Mixture  4 rks.
Trumpet  8 ft.
Tremulantin Vorbereitung


Swell C - g3 (Schwellwerk)
Open Diapason  8 ft. Kleine Mensur (Dulciana)
Stopped Diapason  8 ft. Holz gedackt
Principal  4 ft. -
Quartaine  2 rks. (kl. Mixture)
Hautboy  8 ft. (Oboe)


Pedal C - f(30)

Bourdon  16 ft. Holz gedackt
Small Trombone  16 ft. Holz-Becher & Stiefel


Außerdem:
3 Couplers (Koppeln)
3 Composition-Pedals (Spielhilfen)

Weitere Informationen und Bilder unter http://www.nomine.net/brake-st-marien

 

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 Der Chorraum

 

Altarraum der St. Marien Kirche in Brake

 

Bild an der Stirnwand des Chorraums 'Wiederkommender Christus'.
Künstler Franz Krone aus Telgte
Im Mai 1985 angebracht.


Im Matthäusevangelium heißt es: "Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm; dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen."(Mt.25,31) Diese Szene haben wir in unserem Bild des wiederkommenden Christus vor dem Chaos dieser Welt vor Augen. Die aufgewühlte See und das Durcheinander der Erde lassen uns an die Sturmfluten der Wesermarsch denken. Die geöffneten Arme weisen ihn aus als den gekreuzigten Auferstandenen, der uns sagt: "Seht. Ich bin es wirklich. Auch Thomas hat mich so erkannt. glaubt an mich." Die weit geöffneten Augen schauen uns eindringlich an, als wollten sie uns sagen: "Jetzt schaut nicht auf das Chaos der Welt. Beginnt zu handeln in meinem Sinne. Versucht, die Welt zu verändern, damit sie immer mehr mein Reich der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit wird, das ich am Ende der Tage endgültig aufbauen werde. Ihr seid meine Helfer. Seid keine Thermometer, die nur die Temperatur anzeigen. Seid Thermostate, die die Temperatur regeln und bestimmen. Redet nicht nur von den schlechten Zeiten, sondern bestimmt den Zeitgeist mit und tragt meine Botschaft in die Welt."

So möchte dieses Bild uns zum Vertrauen und zur Zuversicht aufrufen. Der Herr ist mit uns im "Schiff" unserer Kirche. Er schläft nicht. Er sitzt sogar vorne im Boot, hält die Augen auf und sagt uns: "Ich habe euch versprochen, immer bei euch zu sein bis zum Ende der Welt!" (Mt.28,20).

Karl-Heinz Vorwerk

 

 

Der Altar besteht aus grünem französischen Marmor.
Die Größe der Altarfläche beträgt 2,40m x 1,60m.

Als Bodenbelag in der Kirche ist Anröchter Naturstein (Dolomit) verwendet.

 

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