Rundgang um und in St. Marien in Brake


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Blick auf den wohl
einzigartigen Turm-Anker

Mit etwas mehr Abstand
erschließt sich die gesamte Schönheit
unserer Pfarrkirche.

Nachempfunden ist
in der Architektur der Kirche
die Form eines Schiffes.
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Auf der Grundsteinplatte
ist das Christus-Monogramm "P-X" und,
zusammen mit den Buchstaben
A(nno) und D(omini), das Erbauungsjahr 1962
eingetragen.
Auf einem,
in unmittelbarer Nähe der Kirche liegenden,
Felsstein ist eine Gedenktafel angebracht.

Mit ihrer Inschrift

1945 - 1947

ZUR ERINNERUNG AN FLUCHT UND
VERTREIBUNG AUS DEN DEUTSCHEN
OSTGEBIETEN VOR 50 JAHREN.
VIELE GLÄUBIGE FANDEN HIER IN
DER ST.MARIEN GEMEINDE BRAKE
IHR ZWEITES ZUHAUSE.
WIR GEDENKEN DER BEREITS VER-
STORBENEN IN EHRFURCHT.

1995 - 1997


erinnert sie an die Zeit unmittelbar
nach dem 2. Weltkrieg.




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An den Türöffnern
der Eingangsportale befindet sich ein Fisch.
Er ist ein urchritliches Symbol.

Das griechische Wort für Fisch
„ICHTHYS“ enthält ein
kurzgefasstes Glaubensbekenntnis:

Iesus „Jesus“
CHristós „der Gesalbte“
THeu „Gottes“
hYiós „Sohn“
Sotér „Retter“/„Erlöser“

Diese Ansicht bietet sich jedem,
der die Einladung annimmt,
unsere Kirche auch von innen zu besuchen.

Die im Altarraum
von der Decke führenden Stoffbahnen
sind Teil eines besonders
festlichen Schmucks unserer Kirche.
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In der Mitte des Altarraumes befindet sich
der Altar, an dem der Priester die Eucharistie mit Blick
zu den Gläubigen (versus populum) zelebriert,
so dass die Mitfeiernden das Geschehen am Altar
ungehindert betrachten können.

Rechts vom Altar (nicht im Bild sichtbar)
steht das Lesepult, auch Ambo genannt.
Von hier aus verkünden der Lektor, Diakon
oder Priester die biblischen Lesungen,
darunter das Evangelium.
Auch der Antwortpsalm, die Fürbitten
und das Osterlob (Exsultet) werden
von hier aus vorgetragen.
Für die Predigt (Homilie) wird in den
meisten Fällen ebenfalls der Ambo gewählt.

Links vom Altar, auf einer Säule aus Marmor,
befindet sich der Tabernakel, der Aufbewahrungsort
der eucharistischen Brotgestalt (Hostie),
die als der Leib Christi verehrt wird („das Allerheiligste“).
Es handelt sich um einen künstlerisch
gestalteten kleinen Schrank mit
massiven Wänden und verschließbaren Türen.
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Im Altarraum, am Durchgang zur Kapelle,
befindet sich, auf einem Sockel stehend,
die Statue unserer Namenspatronin
Maria, die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau
und Gottesmutter (Maria Immaculata).

Die Statue zu ihrer Rechten
zeigt Josef den Zimmermann,
ihren Verlobten und späteren Mann.

Das große Allerheiligen-Fenster im Altarraum
stellt die "Himmlische Hirarchie" dar.
Gott Vater, Sohn und Hl. Geist krönen
Maria zur Königin des Himmels.
Kerubim, Serafinen und Engel mit Schalmeien
verkünden das Ereignis.
Darunter versammelt die Heiligen:
St. Vitus, Märtyrer (+304);
Don Bosco, Jugendpfarrer und
Gründer der Salesianer (1815 - 1888);

St. Willehad, Bischof von Bremen (745 - 789);
St. Pius X, Papst (1835 - 1914);
St. Ansgar, Apostel des Nordens (801 - 865);
St. Bartholomäus, Apostel;
St. Liudger, 1. Bischof von Münster (742 - 809)
Hl. Maria Goretti, wurde von ihrem Vergewaltiger erstochen (1890 - 1902)


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